Bildung einer Bürgerinitiative im Fuldatal
Bürgerinitiative Fuldatal e. V. gegen Südlink
Aktionen

Die Idee entstand am Sonntagabend, ausschließlich aufgrund von Mund-zu- Mund-Information trafen sich nur 24 Stunden später am Montagabend mehr als 70 Bewohner aus Kämmerzell, Lüdermünd und Gläserzell im Kämmerzeller Bürgerhaus und beschlossen einstimmig die Gründung einer „Bürgerinitiative Fuldatal“. Ziel ist die Organisation und Bündelung des Protests gegen eine oberirdische Gleichstromtrassenführung quer durch das Fuldatal.

Erste Gründungsgespräche für eine Bürgerinitiative in der Garage von Martin Brähler in Fulda-Kämmerzell

Erste Gründungsgespräche für eine Bürgerinitiative in der Garage von Martin Brähler in Fulda-Kämmerzell

Zunächst gaben die Initiatoren einen Überblick über den derzeit bekannten Planungsstand, über mögliche Gesundheitsgefährdungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Menschen sowie über Auswirkungen auf die Fuldaauenlandschaft als Naturschutzgebiet. Ebenfalls einstimmig wurden sodann Harald Hoßfeld, Bernhard Kohlmann und Johannes Lange aus Kämmerzell zu BI-Sprechern gewählt sowie Hubert Schulte aus Gläserzell zum Pressesprecher.

Aufruf zur Demonstration am Donnerstag um 17.00 Uhr

Zur öffentlichen Äußerung ihrer Ablehnung einer oberirdischen Trassenführung waren sich die Anwesenden einig, für Donnerstag dieser Woche, 16. Oktober, um 17.00 Uhr zu einer Demonstration vor dem Fuldaer Stadtschloss aufzurufen, um Oberbürgermeister Gerhard Möller und den Ortsvorstehern der Fuldaer Stadtteile deutliche Unterstützung und Rückenwind für eine Verhinderung der vorgesehenen Gleichstromtrasse durch Fuldaer Stadtgebiet zu geben.

Um 18.00 Uhr am selben Tag findet nämlich im Stadtschloss ein Informations- und Beratungsgespräch des Fuldaer OB mit den Ortsvorstehern statt. Eingeladen zur Demonstration – Treffpunkt um 17.00 Uhr am Paulustor oberhalb des Doms mit anschließendem Zug in den Vorhof des Stadtschlosses, dort eine kurze Kundgebung – sind insbesondere alle Bewohner der betroffenen westlichen Stadtteile von Fulda (Gläserzell, Kämmerzell, Lüdermünd, Trätzhof, Maberzell, Haimbach, Mittelrode, Niederrode und Zirkenbach) sowie der Nachbargemeinden Bimbach und Eichenzell, in deren Nähe eine Trassenführung als neue Variante verlaufen soll. Um die Probleme hör- und sichtbar zu machen wird gebeten, zahlreich zu erscheinen und  gelbe Autowarnwesten, Trillerpfeifen und Plakate mitzubringen.